Unter Metabolischem Syndrom verstehen Mediziner das gemeinsame Auftreten verschiedener Zivilisationskrankheiten: Dazu gehören Übergewicht, die Zuckerkrankheit Diabetes und ihre Vorstufen sowie Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte. Assoziiert damit sind oft auch eine Fettleber, Gicht und schleichende, allerdings keine Symptome hervorrufende Entzündungen. Auch wenn der Begriff erst in den letzten Jahren in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt ist, aufgefallen ist Wissenschaftlern dieser Zusammenhang schon vor Jahrzehnten. Andere Bezeichnungen, die mehr oder weniger das Gleiche beschreiben, sind: „Wohlstandssyndrom“, das „Syndrom X“ oder auch „Insulinresistenz-Syndrom“. Die Krankheiten treten nicht nur zusammen auf, sie haben auch die gleichen Ursachen. Mit Ausnahme von Bluthochdruck und Diabetes, bei denen auch Vererbung eine gewisse Rolle spielt, stehen vor allem drei beeinflussbare Faktoren beim Metabolischen Syndrom im Mittelpunkt: Überernährung, Bewegungsmangel und Rauchen.