Eine Therapie mit Medikamenten ist bei vielen Patienten unumgänglich. Von mindestens ebenso großer Bedeutung sind allerdings Maßnahmen, die die Lebensführung betreffen. Unbestritten ist, dass Ernährungsumstellung, Rauch- und Alkoholverzicht und mehr Bewegung extrem positive Auswirkungen auf die verschiedenen Aspekte des Metabolischen Syndroms haben. Bereits mit einer kalorien- und fettreduzierten Mischkost, die mehr Fisch, viel frisches Gemüse und Salat umfasst, mit einer verminderten Aufnahme von Kochsalz (weniger als sechs Gramm pro Tag) sowie regelmäßiger körperlicher Aktivität (empfohlen wird: fünf Mal pro Woche mindestens 30 Minuten) lässt sich ein deutlicher Gewichtsverlust erreichen. Ziel sollte ein Verlust von fünf bis zehn Prozent innerhalb eines Jahres sein. Darüber hinaus bessern die genannten Maßnahmen Blutzuckerspiegel, Fettwerte und Blutdruck.