Letztendlich führen die einzelnen Erkrankungen alle zur Entwicklung einer Arteriosklerose. Diese – umgangssprachlich Arterienverkalkung – genannten Gefäßschäden werden unter anderem durch die Einlagerung von Fettmolekülen in der Gefäßwand hervorgerufen. Die Folgen für den Betroffenen können gravierend sein. Im Extremfall stirbt er daran – daher die Bezeichnung „tödliches Quartett“ für das „Metabolische Syndrom“ mit seinen Hauptkomponenten Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen. Die jeweiligen Konsequenzen hängen ab vom Ort der Gefäßschäden: Da typischerweise besonders Herz-, Gehirn- sowie Bein- und Beckenarterien betroffen sind, haben Patienten mit Metabolischem Syndrom ein besonders hohes Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und die „Schaufensterkrankheit“. Letztere bezeichnet die Tatsache, dass Betroffene – aufgrund einer mangelhaften Blutversorgung ihrer Beinmuskeln – nur noch kurze Strecken zu Fuß zurücklegen können und sich immer wieder, gelegentlich auch vor Schaufenstern, ausruhen müssen.