Aktiv gegen das Metabolische Syndrom: Stiftung Rufzeichen Gesundheit! zeigt Wege auf zur Bekämpfung der verkannten Volkskrankheit

Baierbrunn/München, 7. Juli 2006. Die Stiftung Rufzeichen Gesundheit! veranstaltet erstmals ein wissenschaftliches Symposium zum Metabolischen Syndrom mit international führenden Experten. Zwei hochrangige Auszeichnungen unterstützen Prävention und Aufklärung: Der Gesundheitspreis der Stiftung geht an das beispielhafte Schulungsprojekt M.O.B.I.L.I.S., den Medienpreis erhält GEO-Autorin Dr. Petra Thorbrietz.

Für herausragende Leistungen im deutschen Gesundheitswesen, die sich dem Problemfeld Metabolisches Syndrom widmen, wird heute der mit 25.000 Euro dotierte Gesundheitspreis der Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! verliehen. Die Ende 2005 gegründete Stiftung verfolgt mit vielfältigen Aktivitäten das Ziel, nachhaltig über das Metabolische Syndrom mit seinen gefährlichen Folgekrankheiten aufzuklären. Stiftungsgründer ist der Münchner Verleger und Inhaber des Wort & Bild Verlages Rolf Becker, der sich seit fünf Jahrzehnten mit der publizistischen Arbeit seiner Medien für eine eigenverantwortliche Gesundheitsvorsorge engagiert. Der Gesundheits- und Medienpreis sowie das wissenschaftliche Symposium der Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! werden vom Wort & Bild Verlag gefördert.

Gewinner des Gesundheitspreises der Stiftung Rufzeichen Gesundheit!: das Projekt M.O.B.I.L.I.S. Verantwortliche: Herr Professor Dr. Aloys Berg, Herr M.A. Andreas Berg, 
Herr Professor Dr. Hans-Georg Predel (von links nach rechts)
© Wort & Bild Verlag / M. Hughes
Unter den zahlreichen Einsendungen überzeugte M.O.B.I.L.I.S mit seiner sinnvollen Konzeption und seinen nachgewiesenen Erfolgen die mit renommierten Experten besetzte Jury des Gesundheitspreises der Stiftung Rufzeichen Gesundheit! . Der Name M.O.B.I.L.I.S steht für „multizentrisch organisierte, bewegungsorientierte Initiative zur Lebensstiländerung in Selbstverantwortung“. Das auf wissenschaftlichen Maßstäben beruhende Konzept zielt auf die ganzheitliche Therapie der Fettleibigkeit (Adipositas). Darüber hinaus verringert es weitere Risiken wie Bluthochdruck und Störungen im Fett- und Zuckerstoffwechsel. Somit beugt M.O.B.I.L.I.S genau den vier Facetten des Metabolischen Syndroms vor, die Mediziner als „tödliches Quartett“ bezeichnen.

Bisher werden die M.O.B.I.L.I.S-Kurse deutschlandweit in mehr als 70 Orten angeboten, weitere Gruppen sollen folgen. Entwickelt hat das Schulungsprogramm die Abteilung Rehabilitative und Präventive Sportmedizin in der medizinischen Universitätsklinik Freiburg unter Projektleitung von Professor Aloys Berg zusammen mit der Deutschen Sporthochschule Köln, Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin, unter der Projektleitung von Professor Hans-Georg Predel.

Gewinnerin des Medienpreises der Stiftung Rufzeichen Gesundheit! Frau Dr. Petra Thorbrietz
Foto: © Wort & Bild Verlag / Hagen

Den erstmals vergebenen und mit 12.500 Euro dotierten Medienpreis Print der Stiftung Rufzeichen Gesundheit! erhält die Journalistin Dr. Petra Thorbrietz für ihren Bericht „Die beste Diät? Anders leben!“, der in der Mai-Ausgabe 2005 der Zeitschrift GEO erschienen ist. Die Juroren kürten aus einer Fülle von Zeitungs- und Zeitschriftenartikel diese Arbeit zum Sieger, weil es der Autorin gelungen ist, „äußerst gekonnt einen thematischen Bogen zu spannen von den Alltagsproblemen Übergewicht und Bewegungsmangel über die Wirrungen wohlfeiler Diät-Empfehlungen bis zu den gefährlichen Folgeerkrankungen des Metabolischen Syndroms“. Ziel des Medienpreises ist es, die Qualität (medizin-)journalistischer Beiträge in Publikumsmedien zu fördern, die auf vorbildliche Weise über die gesundheitlichen Gefahren dieses Syndroms aufklären. Der ebenfalls mit 12.500 Euro dotierte Medienpreis TV/Hörfunk wird in diesem Jahr nicht vergeben.

Der Gesundheitspreis und der Medienpreis werden von nun an jährlich von der Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! verliehen. Bewerbungsfristen und -modalitäten werden auf der Stiftungs-Homepage bekannt gegeben.

Im Anschluss an die Preisverleihung veranstaltet die Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! am Samstag, dem 8. Juli 2006, das erste wissenschaftliche Symposium zum Thema Metabolisches Syndrom. Anerkannte Experten aus dem deutschsprachigen Raum beschäftigen sich mit den verschiedenen Aspekten des Syndroms, seiner Bedeutung bei der Entstehung von Folgekrankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie den besten Präventions- und Therapieansätzen. Chairman des Symposiums ist der international führende Fachmann und im deutschsprachigen Raum auch als „Vater“ des Metabolischen Syndroms bekannte Prof. Dr. med. Markolf Hanefeld, Direktor des Zentrums für klinische Studien an der Technischen Universität Dresden.

Jury-Mitglieder des Gesundheitspreises:

Professor Dr. Klaus Bös (Institut für Sportwissenschaften an der Universität Karlsruhe), Professor Dr. Hans Hauner (Lehrstuhl für Ernährungsmedizin an der Technischen Universität München), Professor Dr. Markolf Hanefeld (Experte im Bereich Diabetologie und Fettstoffwechsel an der Universität Dresden), Dr. Marianne Koch (Präsidentin der Deutschen Schmerzliga e.V.), Professor Dr. Thomas Meinertz (Klinik und Poliklinik für Kardiologie und Angiologie am Universitäts-Klinikum Hamburg Eppendorf), Professor Dr. Ruth Strasser (Herzzentrum an der Technischen Universität Dresden), Heinz-Günter Wolf (Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände)

Jury-Mitglieder des Medienpreises:

Dr. Jochen Aumiller (Medizinpublizist u.a. MMW), Klaus Bachmann (Wissenschaftsredakteur GEO), Dr. Christina Berndt (Wissenschaftsredakteurin Süddeutsche Zeitung), Günter Haaf (Redaktionsdirektor Wort & Bild Verlag), Prof. Dr. Karl Dietrich Hepp (fachwissenschaftlicher Berater Diabetiker Ratgeber) und Dr. Regina Oehler (Wissenschaftsredakteurin Hessischer Rundfunk/Hörfunk).

--> Fotos von der Preisverleihung zum Download

07.07.2006

 
  Nachdruck erwünscht – bitte immer mit Angabe der Quelle Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT!